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Die Facebook Cambridge Analytica Situation

Nachdem die Geschichte über die wahrscheinlich größte unberechtigte (wenn man den Facebook-Offizielen glauben möchte) Datennutzung seit Bestehen des Internets nun in aller Munde ist, habe ich mir die Situation anhand meines Accounts beim größten sozialen Netzwerk der westlichen1 Welt mal genauer angesehen.

WIRED Magazine März 2018 Cover
© WIRED

Wie erwartet habe ich in den heruntergeladenen Daten die Facebook2 von mir speichert kaum eine Überraschung gefunden, den ich gebe zum Beispiel keine Kontaktdaten aus meinem Mobiltelefon oder aus sonstigen „smarten“ Gerätschaften preis. Andere berichten überrascht, dass die Handy- und Festnetznummer der Großmutter in ihren Facebookdaten auftaucht, obwohl die Großmutter gar keinen Account besitzt – dir Großmutter wird sich noch beim Enkel bedanken. Was mich jedoch überrascht hat, war der Eintrag „Werbekunden mit Deinen Kontaktdaten“ unter dem Punkt „Ads“. Dort werden mir zwei Datensätze angezeigt: Uber und Uber Eats. Uber ist mir bekannt, hatte die App installiert, weil mich der UX-Aufbau der App interessiert hat. Uber Eats hingegen, die App-Funktion mit der man sich per Taxi Essen oder Lebensmittel schicken lassen kann, hat auch Zugriff auf meine Daten.

Wissen ist Macht. Philosoph Francis Bacon (1561 – 1626)

Was glaubt, der Facebook-Nutzer eigentlich was Mark Zuckerberg mit den Daten macht, die jeder dort eigenhändig eintippt oder anklickt? Richtig. Geld verdienen! Er steht nicht zufällig mit 61,6 Milliarden (Stand: 29.03.2018) US-Dollar auf Platz 4 der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt.

Dass diese Datensätze für Unternehmen wie Cambridge Analytica interessant sind, um beispielsweise bei einem politischen Wahlkampf gezielt Informationen (ob flasche oder richtige) zu streuen, sollte eigentlich jedem klar sein, der sich mal an einer Kerze verbrannt hat.

Lernen durch Schmerz. Unbekannt

Darf diese Datenmacht missbraucht werden? Nein, auf gar keinen Fall. Doch wir als Nutzer sind doch für die meisten der Datensätze verantwortlich die wir dort kostenlos abspeichern. Und wer sich die ellenlangen Terms of Service (Nutzungsbedingungen) von Facebook, denen wir mit Erstellen eines Account zustimmen, durchliest, sollte mit sich ehrlich sein und nicht so überrascht sein dass Facebook jeden kleinen Furz abspeichert und auch irgendetwas mit diesen Daten anstellt.

Also schaut Euch euren Facebook-Account an, überlegt besser ganz genau, ob ihr das nächste Statusupdate wirklich veröffentlichen wollt. Passt auf Eure Daten auf.

Viel zu lernen Du noch hast. Möge die Macht mit Dir sein. Meister Yoda (896 VSY – 4 NSY)

1 Facebook ist seit 2009 in China gesperrt. Das chinesische Gegenstück nennt sich Renren und hat ca. 2,4 Millarden Nutzer. Facebook hat 2,1 Milliarden aktive Nutzer, 1,4 Milliarden nutzen die Plattform jeden Tag, 277 Millionen nutzen Facebook jeden Tag in Europa, Fast 13 Milliarden US$ Umsatz hat Facebook im 4ten Quartal 2017 gemacht, WhatsApp wird von 1.5 Milliarden Menschen genutzt, 60 Milliarden Nachrichten werden jeden Tag über WhatsApp verschickt, 70 Millionen Unternehmen nutzen Facebook; 6 Millionen Werbeaccounts, 25 Millionen Unternehmen sind auf Instagram aktiv (November 2017) – Quelle: allfacebook.de

2 Es wird berichtet dass die Downloadfunktion erst nach den Enthüllungen zu Cambridge Analytica zur Verfügung stand, dieses ist jedoch völliger Quatsch. Die Funktion war schon immer in jedem Profil abrufbar. Ob Facebook allerdings dort wirklich alle gespeicherten Nutzerdaten anzeigt bleibt jedoch fragwürdig.

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